| Der General Tibor von Pettko-Szandtner (1886 - 1961) war nicht nur einer der großen europäischen
Pferdemänner, sondern “ ein hervorragender Wissenschaftler, Gelehrter, Kavallerieoffizier und Gestütsleiter ersten
Ranges..." schrieb Carl Raswan über den General.
Er wurde 1886 auf dem ungarischen Gestüt seines Vaters geboren, arbeitete nach dem ersten Weltkrieg auf einem ungarischen
Gestüt und wurde 1932 Kommandant in Babolna. Unter den Hauptbeschälern, die er einsetzte, waren Vollblutaraber wie
Koheilan VIII, Mersuch II, Mersuch III, Siglavy IV und der Original-Araber Kuhaylan Zaid; unter den Shagya-Araber-
Hauptbeschälern Gazal II, O’Bajan and Shagya XXV. 1942 wurde er nach Budapest in das Agrarministerium berufen, das allen
ungarischen Staatsgetüten vorstand.
Die vorrückenden Russen zwangen ihn 1945 sein Land in Richtung Deutschland und Schweden zu verlassen. 1949 zog er nach Ägypten
um und trat die Leitung des Königlichen Gestüts "Kafr Farouk" in Kairo an (der Name Kafr Farouk wurde 1952 in El Zahraa
geändert). Als Leiter und Manager des Gestüts organisierte er das Zuchtprogramm neu, selektierte streng unter den Zuchtstuten
und behielt nur solche Stuten, die im Typ, Gebäude und Pedigree seinen Ansprüchen genügten und führte die gleiche strenge
Selektion auch bei den Hengstdepots durch.
Der General ist heute sicherlich vor allem als derjenige bekannt, der die verbliebenen Pferde des Ex-Königs Farouk 1952
auswählte und der Nazeer in das Zuchtprogramm aufnahm und dessen Pferde viele Staaten erreichten: eine große Anzahl ging nach
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Amerika, Ansata Ibn Halima, ein Hengst der sowohl Vater des Amerikanischen National-Champion Hengstes als auch der
Championats-Stute war; Morafic, der führende Import-Hengst. |
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In Deutschland belebten Ghazal und Hadban Enzahi das Zuchtprogramm in Marbach. |
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In Russland war es Aswan, dessen Einfluß sich nun über ganz Europa bis in die weite Welt ausbreitet |
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Polen |
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Ungarn |
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Marokko |
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Nigeria |
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Syrien |
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Jemen |
Der General wählte seine Zuchthengste und -Stuten sorgfältig, Nazerr, El Sareei, Sharkasi, Moniet El Nefous, Nefisa, Bukra....
ect.
1959 war es Zeit nach Deutschland zurückzukehren und Hilfe und Behandlung für den fortschreitenden Krebs seiner Frau in
Anspruch zu nehmen. Im Frühjahr 1961 starb Tibor von Petko-Szandtner.
Mrs. Judith Forbis besuchte das Gestüt 1959 kurz nach der Abreise des Generals und berichtete: visited the farm shortly after
General’s departure in 1959 and reported:
“Das Gestüt wurde makellos gefüht, überall blühten bunte Blumen im Garten und die Zäune
glitzerten in herrlichem Weiß”
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According to Carl Raswan wrote in 1961 that:
“Sein Geist lebt für Immer nicht nur in den Herzen seines geliebten Volkes sondern auch unter den
Ägyptern und Pferdefreunden überall in der Welt.”
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