40 Jahre DSAH - Dänischer Verband für Shagya-Araber, Angloaraber-und Araberrasse
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Es war ein glanzvolles Fest, das der Dänische
Araber-Verband am 11. und 12. August 2007 im großzügigen Reitsportzentrum Vilhelmsborg nahe der Stadt Aarhus veranstaltete. Die
Präsidentin Lone Andersen hat mit ihrer Damenmannschaft ein vielseitiges Programm mit züchterischen Höhepunkten und einigen
sportlichen Spotlights inszeniert. Es fand in harmonischer Athmosphäre statt. Die Juroren Jörgen Finderup, Emil Rolsted (vom
dänischen Pferdezuchtverband), Wilfried Kolmann und Walter Huber konnten entspannt die schwierige Notenfindung für die über 80 Pferde vornehmen.
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Für mich ist 2007 das Entdeckungsjahr des rumänisch gezogenen Hengstes Daru (v.
Djardan, Züchter Ehepaar Conradty/Deutschland).
In Bulgarien haben viele anlässlich der ISG-Delegierten-Konferenz 2007 seine gute Nachzucht gesehen. Highlights waren die Hengste
Trapper und Temp. |
Oben:
Aila - unten: Dartan - Foto:
Katrine Jörgensen |
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Hier in Dänemark hat er einen absoluten Spitzen-Junghengst zur Körung gestellt, nämlich den 3-jährigen Dartan aus
der Radautz-Tochter Søbo's Tandarra . Der Hengst wurde mit 164 cm Stockmaß gemessen, die Röhre mit 21 cm. Seine Gesamtnote
war 9 (10er Skala), wobei Typ, Oberlinie und die Bewegungen besonders hervorstachen. Man kann nur hoffen, dass er alle
Erwartungen in der Zukunft erfüllt. Die Shagya-Zucht braucht dringend einen braunen Hengst diesen Kalibers, um marktfähig zu
bleiben. Die beiden anderen Shagya-Araber Körkandidaten bekamen beide die Gesamtnote 8. Der eine , S e t z i w o j
T a k h i s e s, ist ein Sohn des Sharian (v. Shagal), der andere , Perseus, stammt vom sportlichen
Pamour ox aus der
Sharie von Shagya XII-14-Mutter. Es waren Hengste von ganz anderem Zuschnitt, aber durchaus in guter Körqualität.
Es galt ein großes Programm zu bewältigen. Ich kann nur einige Höhepunkte herausgreifen.
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Beste Shagya-Stute war die 6-jährige G h a z i a (v. Ghazir (Karkov). Sie ist in allen Kriterien eine klassische Stute
unserer Population.
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Bei den 3-jährigen Shagya-Stuten stand D e w a h von Daru(!) vorne.
Bester Hengst war der beeindruckende Schani von Sharian, ein Shagal-Enkel. Es ist bekannt, dass Shagal das „Pferd meines
Lebens“ war. Bei Shani erkannte ich den Glanz und die „Mucken“seines Großvaters. Weltweit ist Shagals qualitätvolle Nachzucht
anzutreffen. Wir sahen Shani schöne fliegende Wechsel springen (es gibt nicht viele Shagyas, die das können) und wir sahen die
Nachzuchtsammlung des großrahmigen und starken Hengstes. Sie ist einheitlich und sie behält die Größe, den Rahmen, den Typ und
die guten Bewegungen des Vaters. |
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Bestes Reitpferd wurde der Wallach S h a m a l von Sharian (v.Shagal), klassisch gezogen, ein „Bilderbuch-Shagya”,
bei dem es den Beteiligten längst sehr leid tun muß, dass er seinerzeit nicht gekört wurde. Wallache sind die Botschafter der
Reitpferdezuchten. Diese wichtige Funktion erfüllt Shamal sehr gut.
Beste der Araber-Rasse wurde die Shani-Tochter S n e h v i d e aus einer Trakehner-Mutter mit besten
Blutlinien (Arogno/Ibikus). Die Shagya-Araber passen als arabische Veredler wunderbar zu den modernen Reitpferden. Sie geben
ihnen Reitqualität und Esprit mit.
Die Anglo-Araber setzten Zeichen auf dieser Veranstaltung. Ich habe selten so viel Qualität versammelt
gesehen. Gratulation der dänischen Anglo-Araber-Zucht zu diesem Niveau .
Das verlangt der Reitpferde-Markt: Schön und rittig müssen die Pferde sein,spritzig und möglichst von
dunkler Farbe. Hinreißend präsentierte sich Primula Vra als „Best in Show“. Den gleichen Titel als Fohlen errang Bacarat Vra abstammend vom phaszinierenden Fort Baron. Seine Nachzucht gewann die Familien-Sammlung.
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Man muß dem DSAH zu dieser Veranstaltung gratulieren. Die vielen guten Pferde haben mich sehr neugierig
gemacht, Dänemark mit seinen hervorragenden und passionierten Züchter näher kennenzulernen..
W. Huber
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Ghazia -
6jährig von Ghazir
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