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Die Herauszüchtung der vielseitigen Eigenschaften dieser herrlichen Rasse basiert vor allem auch auf den sorgsam geführten Hengstlinien. Von ihrem Ursprung werden die jeweiligen Stammhengste mit Stammhaltern in Tafeln akribisch aufgeführt. In den Stammgestüten wurden die Nachkommen eines Hengstes stets durch Anhängen einer Fohlennummer an den Namen des Vaters benannt, Zur Zucht ausgewählten Pferden wurde eine Zuchtbuchnummer vorangestellt und erst nach erfolgreichem Wirken in der Zucht wurde ein Hengst zum Hauptbeschäler mit eigener Hengstnummer ernannt, einer römischen Ziffer, die an die Hengstlinie gehängt wurde, zu der er gehört.
Durch die heutige, verstreute Privatzucht lässt sich dieses System nicht mehr fortführen.
Dr. Gramatzki hat in der Fachzeitschrift „Arabische Pferde" im Jahre 1979 eine Artikelserie veröffentlicht , die sich insbesondere mit den bedeutendsten Hengstlinien der Shagya-Araber befasst. Die Veröffentlichung der Texte hier auf der Website der ISG erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Dr. F. Gramatzkis Sohn. |